Silbersee Hockweiler
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Biologie

Im Gegensatz zu vielen anderen Seen und Weihern der Region hat der Silbersee keine nennenswerten oberflächlichen Zuflüsse. Dadurch werden nur sehr wenig Nährstoffe aus landwirtschaftlich genutzten Flächen eingetragen. Umfangreiche Analysen zeigten auch keine Altlasten aus der vorherigen Nutzung als Steinbruch.

Durch die wegen des geringen Nährstoffangebots (Oligotrophie) nur geringe Algenbildung erscheint der See ganzjährig klar, im Sommer beträgt die Sichtweite mindestens 5m, im Winter mehr als 10m. Das zahlreiche Vorkommen von Flusskrebsen (Astacus astacus) unterstreicht die hohe Wasserqualität.

Neben Flussbarschen (Perca fluviatilis) wird die Fauna hauptsächlich von den von Anglern eingesetzten Fischarten bestimmt. Besonders ein großer Stör (Acipenser spec., siehe Foto) sorgt für Aufmerksamkeit. Nur an wenigen Stellen bilden einige Wasserpflanzen (u.a. Ceratophyllum submersum) und zwei ins Wasser gestürzte Bäume Schutz und Rückzugsraum für die Fische.

Aber auch invasive Neobiota wie die Zebramuschel haben bereits ihren Weg in den Silbersee gefunden.